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Heilpädagogisch / Therapeutische Tagesstätte

Heilpädagogisch / therapeutische Tagesstätte

Teilstationäre Hilfe

- systemisch-integrativer Ansatz -

  • Mischeinrichtung mit 2 Zielgruppen:
  1. Heilpädagogische Fälle
  2. Fälle mit besonderem therapeutischem Bedarf und ggf. längerem Behandlungszeitraum
  • Schwerpunkteinrichtung
    u. a. zur Begleitung und Therapie in Fällen von Entwicklungsauffälligkeiten und traumatischen Erlebnissen, Trauer, Tod in der Familie, Trennung, Patchwork- und Multiproblemfamilien
  • Schulvorbereitende Einrichtung
    Altersgruppe: 3-7 jährige Kinder. Seelische Behinderung oder von einer seelischen Behinderung bedroht, z. B. Entwicklungsverzögerungen, Verhaltensauffälligkeiten; § 53 SGB XII
  • Schulbegleitende Einrichtung
    Altersgruppe: 6-13 jährige Kinder und Jugendliche. Seelische Behinderung oder von einer seelischen Behinderung bedroht, z. B. Selbstwertproblematik, Lern- und Leistungsdefizite, Traumata; § 35a SGB VIII
  • Therapeutische Angebote und Fachdienste

Zielgruppe

Zielgruppe

Die im Zentrum für Heilpädagogik & Therapie – ZHT-Kinderklub e.V. betreuten Kinder und Jugendlichen sind seelisch behindert oder von einer solchen Behinderung bedroht und zeigen überwiegend sozial-emotionale Störungen und Ängste in Verbindung mit Gehemmtheit oder Aggressivität, mit Spiel-, Kommunikations- und Sprachschwierigkeiten, Entwicklungsrückständen, Verhaltensweisen nach traumatischen Erlebnissen, Störungen der Wahrnehmung und Konzentration, Lern- und Teilleistungsstörungen, Hypermotorik und bedürfen einer besonderen Förderung.

Heilpädagogisch/therapeutische Gruppenarbeit

Heilpädagogisch/therapeutische Gruppenarbeit

Auf der Basis der integrativen, ganzheitlichen und ressourcenaktivierenden Förderung unterstützen die PädagogInnen und TherapeutInnen die Kinder einzeln und in Gruppen mit dem Ziel, ihre Stärken und Schwächen anzunehmen, die Persönlichkeitskräfte zu stabilisieren, Krisen, Irritationen und Traumata aufzuarbeiten, um mit gesteigertem Selbstwertgefühl und erweiterter Handlungsfähigkeit neue individuelle Entwicklungsschritte zu vollziehen.

Die Kinder werden mit hoher Wertschätzung und durch “Hilfe zur Selbsthilfe“ motiviert, Vertrauen in ihre Fähigkeiten zu entwickeln, die Eigen- und Fremdwahrnehmung zu sensibilisieren, tragfähige Beziehungen zu Kindern und Erwachsenen einzugehen, Verantwortung zu übernehmen, konfliktfähiger und selbständiger zu werden im Hinblick auf die familiäre, schulische und lebensweltorientierte Re-Integration.

Eine wesentliche Aufgabe ist auch die gezielte Anleitung und Förderung des Kindes im Spielbereich, im Sozialverhalten sowie im Lern- und Leistungsbereich u. a. durch schulvorbereitende Übungen und heil-/sozialpädagogische Hausaufgabenbetreuung.

Systemisch-integrative Familienarbeit

Systemisch-integrative Familienarbeit

Unsere Aufgabe sehen wir im Wesentlichen darin, die Kinder und ihre Familien heilpädagogisch und therapeutisch auf ihrem Entwicklungsweg zu begleiten und zu unterstützen. Individuelle Entwicklung und soziale Anpassung in gegenseitiger Resonanz ist Hauptziel unserer Arbeit. An allen Prozessen sind dabei immer Kind und Familie beteiligt.

Im Rahmen der gemeinsamen systemischen Arbeit wird die Familie angeregt und ermutigt, innerfamiliäre Interaktionsmuster und Konfliktlösungsmodelle zu reflektieren, ihre Ressourcen zu entdecken und neue Wege zu wagen, um mehr Eigenständigkeit und Lebensfreude zu gewinnen.

Besondere fachliche Schwerpunkte

Besondere fachliche Schwerpunkte

  • Integrative und familienorientierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
  • Systemisch-integrative Paar- und Familientherapie/Co-Therapie
  • Krisenintervention
  • Diagnostik (psychologisch, logopädisch, ergotherapeutisch)
  • Traumatherapie
  • Trauertherapie
  • Tiergestützte Kinder-/Gestalttherapie
  • Legasthenie-/Dyskalkulietherapie
  • Maßnahmen nach Heilmittelverordnung (Kassenleistung):
    Logopädie
    Ergotherapie
    Sensorische Integrationstherapie
    Klinische Lerntherapie
  • Trennungs-/Scheidungsbegleitung
  • Therapie bei Essstörungen/Psychosomatischen Krankheiten
  • Arbeit mit Seelischer Behinderung i. V. mit organischen Erkrankungen
    beispielsweise Teilleistungsstörungen, ADS, ADHS
  • Erweiterte interdisziplinäre Helferkonferenzen und Kooperationen
  • Flexibilisierung
  • Intensive psychosoziale, systemisch-orientierte Elternarbeit (Sozialraum- und Lebensweltorientierung)
  • Präventives Elterntraining